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In der Stichwahl unterlegen

Neue Studie zur Performance der AfD im Wettbewerb um kommunale Spitzenämter in Brandenburg 2025 und 2026

In der Stichwahl unterlegen  – Mitteilungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle, September 2026, Ausgabe 16 (PDF-Dokument)

Im Mai 2026 gewann ein Kandidat der AfD die Bürgermeisterwahl in der nordbrandenburgischen Kleinstadt Zehdenick im ersten Wahlgang. Damit wurde Zehdenick die größte von der AfD regierte Stadt Deutschlands und gleichzeitig die erste im Land Brandenburg, in dem die Partei einen hauptamtlichen Bürgermeisterposten gewann.

Die Autoren Gideon Botsch und Christoph Schulze untersuchen im Papier das Auftreten der AfD bei den 55 Bürgermeister- und Landrats-Wahlen, die im Jahr 2025 und bis zum Juli 2026 im Land Brandenburg stattfanden. Geprüft wird dabei anhand der Wahldaten und anhand von Fallbeispielen, welche Potenziale die Partei derzeit im Land entfalten kann, welche Gelegenheitsstrukturen ihr die hiesige Kommunalpolitik im derzeitigen Zustand bietet – und an welche Grenzen die AfD stößt. Zehdenick erweist sich in mancher Hinsicht als eine Ausnahme. Im Land Brandenburg besteht trotz einer großen und gewachsenen Wählerbasis für die AfD – derzeit noch – eine strukturelle Mehrheit gegen diese Partei, die in Stichwahlen regelmäßig unterliegt.

 

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