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Vorträge über ausgewählte Persönlichkeiten der jüdischen Wohlfahrtsgeschichte
Begleitend zur Ausstellung „Führende Persönlichkeiten aus 100 Jahren ZWST“, die vom 5. Februar bis zum 5. März 2026 im Synagogenzentrum Potsdam zu sehen ist, laden wir Sie zu einer Reihe von Vorträgen über ausgewählte Persönlichkeiten der jüdischen Wohlfahrtsgeschichte.
Wir bitten um Anmeldung unter Angabe des Namens, Geburtsdatums, Wohnorts und an welchen Terminen eine Teilnahme gewünscht ist an besucherservice-potsdam@zwst.org bis zum 1.2.26.
12. Februar, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Stefan Köngeter: Siddy Wronsky (1883–1947)
Siddy Wronsky war ab 1917 ehrenamtliche Mitarbeiterin der ZWST. Sie war Leiterin des Archivs für Wohlfahrtspflege in Berlin bis 1933 und nach ihrer Emigration im Jahr 1934 die führende Persönlichkeit beim Aufbau des Wohlfahrtssystems in Palästina/Israel.
Stefan Köngeter ist Professor für Sozialpädagopgik an der Universität Hamburg und Mitglied im Leitungskreis des Arbeitskreises Jüdische Wohlfahrt.
19. Februar, 18:00 Uhr
Dr. des. Norman Böttcher: Harry Maòr (1914–1982)
Harry Maòr ist 1933 von München aus nach Palästina emigriert. Mach Kriegsende ist er nach Deutschland zurückgekehrt und war ab 1955 der erste Jugendreferent der ZWST. Nach seiner Promotion über den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden in Deutschland und seiner Habilitation über die Säkularisierung des deutschen Judentums war Maòr als Professor an der Gesamthochschule Kassel.
Norman Böttcher vertritt an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen anteilig die Professur Gesellschaftliche Ausschließung und Partizipation und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule München im DFG-Projekt „Jüdisches Kulturerbe“. Er gehört dem Leitungskreis des Arbeitskreises Jüdische Wohlfahrt an.
26. Februar, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Gerd Stecklina: Leo Baeck (1873–1956)
Leo Baeck war über 50 Jahre der unangefochtene spiritus rector der jüdischen Wohlfahrtspflege. 1933 wurde er Präsident der Reichsvertretung der deutschen Juden. 1943 wurde Baeck nach Theresienstadt verschleppt. Kurz nach Kriegsende wanderte er im Juni 1945 nach London aus, wo er fortan als Präsident der Weltunion für progressives Judentum wirkte und 1947 das nach ihm benannte Institut für die Erforschung des Judentums in Deutschland gründete.
Gerd Stecklina ist Professor für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit an der Hochschule München sowie Gründungsmitglied des Arbeitskreises Jüdische Wohlfahrt. Er gehört dort dem Leitungskreis an.
5. März, 18:00 Uhr
Dr. des. Beate Lehmann: Charlotte Friedenthal (1892–1973)
Charlotte Friedenthal war Wohlfahrtspflegerin auf dem Gebiet der Kinderfürsorge. Ab 1927 war die getaufte Jüdin Geschäftsführerin der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit in Berlin, später Mitarbeiterin des Freiwilligen Arbeitsdienstes für soziale Hilfe. 1933 als „Nichtarierin“ entlassen, engagierte sie sich als Mitarbeiterin der Bekennenden Kirche für jüdische Fürsorgerinnen, die nach 1933 nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten durften.
Beate Lehmann ist Freie Wissenschaftlerin und Mitglied im Leitungskreis des Arbeitskreises Jüdische Wohlfahrt.
Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt | Moses Mendelssohn Zentrum | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland