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Nahaufnahme Brandenburg – Moses im Museum: Bücherverbrennungen 1933 und Erinnerungskultur in Brandenburg
Donnerstag, 27. August 2026, 18-19 Uhr, Brandenburg Museum
Der Eintritt ist frei.
Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um eine verbindliche Anmeldung über den Online-Ticketshop des Brandenburg Museums.
Eine Reservierung der Plätze ist nicht möglich.
Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen des Jahres 1933 gehören zu den bekanntesten Symbolen des Angriffs auf Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit. Weniger im Blick steht häufig ihre regionale Geschichte: Auch in Brandenburg fanden zwischen Frühjahr und Sommer 1933 an mehreren Orten Bücherverbrennungen statt.
Ausgehend von der Geschichte der Bücherverbrennungen in Brandenburg geht Julia Kleinschmidt (Moses Mendelssohn Zentrum) der Frage nach, wie heute an die Ereignisse erinnert wird und welche Rolle lokale Initiativen und Aushandlungsprozesse sowie digitale und kulturelle Vermittlungsformate für eine lebendige Erinnerungskultur spielen. Ein Schwerpunkt bildet ein Einblick in die Forschungs- und Vermittlungsarbeit des Moses Mendelssohn Zentrums zu diesem Thema – wie zum Beispiel die Arbeit an der Digitalen Bibliothek verbrannter Bücher, die an den Beginn der systematischen Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer politisch unliebsamer Schriftsteller*innen direkt nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten erinnert. Kurze Lesepassagen aus Werken von verfolgten Autor*innen ergänzen den Abend.
Vortrag von: Julia Kleinschmidt (MMZ)
Eine Kooperationsveranstaltung des Brandenburg Museum mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V. im Rahmen der Reihe Nahaufnahme Brandenburg