Veröffentlichungen

 

Veröffentlichungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle

Disziplinierung zur Wehrhaftigkeit - Kampfsport im militanten Neonazismus

Die neunte Ausgabe der "Mitteilungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle" widmet sich dem Kampfsport und dem hohen Stellenwert, den dieser im gewalttätigen neonazistischen Milieu erlangt hat. Autor Robert Claus zeigt an der Südbrandenburger "Kampfgemeinschaft" und dem Turnier "Kampf der Nibelungen", welche Prozesse der Modernisierung, Kulturalisierung und Professionalisierung damit einhergehen.

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Rechtsparteien in Brandenburg. Zwischen Wahlalternative und Neonazismus, 1990-2020

Brandenburg ist das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem die SPD seit 1990 durchgängig die Regierung führt. Dennoch hat Brandenburg den höchsten Anteil rechts motivierter Gewalttaten – und immer wieder feiern hier rechte Parteien bemerkenswerte Erfolge. Renommierte Fachleute aus Politik- und Sozialwissenschaften analysieren in diesem Band die politische Kultur des Bundeslands und die Landschaft der Rechtaußenparteien in den Jahren 1990 bis 2020 und stellen dabei Kontinuitäten wie Brüche heraus.

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Anastasia: Demokratiefeindliche Fabelwelten

In der neuen Ausgabe der "Mitteilungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle" widmet sich Autorin Laura Schenderlein mit kritischer Perspektive der so genannten Anastasia-Szene mit einem besonderen Fokus auf das Land Brandenburg. (November 2020)

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Die „Juden in der AfD“ und der Antisemitismus

Die neue Ausgabe der "Mitteilungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle" widmet sich mit kritischer Perspektive der 2018 gegründeten Kleingruppierung „Juden in der AfD“. Untersucht wird, mit welchen Mitteln die Gruppe innerparteilich und nach Außen wirkt und welche Funktionen sie erfüllt.
Weitere Texte im Heft beschäftigen sich mit der Erfassung antisemitischer Straftaten durch die Polizei und zivile Initiativen im Land Brandenburgsowie mit den Saalveranstaltungen der Partei "Alternative für Deutschland". (April 2020)

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Zur Bündnis- und Demonstrationspolitik der AfD in Brandenburg

Der Beitrag untersucht die Demonstrationspolitik der AfD in Brandenburg. Sie wird in den Kontext der Konjunkturen des rechten Demonstrationsgeschehens im Land gestellt und die Einbettung der AfD in die jüngeren Mobilisierungen und die Effekte derselben diskutiert. (Juni 2019)

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Studie zu rechten Kommunalkandidaturen

Bei den brandenburgischen Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 treten mehrere Parteien an, die politisch rechts von der Union positioniert sind. Für insgesamt über 1.000 Mandate bewerben sich Kandidat*innen auf den Listen von AfD, NPD und den Republikanern. Das EJGF-Papier wertet diese Wahlantritte aus. (Mai 2019)

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Rechtsrock. Aufstieg und Wandel neonazistischer Jugendkultur am Beispiel Brandenburgs

Musik ist eines der wichtigsten Medien, mit dem die extreme Rechte den Kontakt zu jugendlichen Milieus aufbaut und hält. In diesem Band nehmen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen die rechtsradikale Musikszene in Deutschland in den Blick – vor allem anhand von Beispielen aus dem Land Brandenburg.

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Studie zu den Reden bei den Cottbuser "Zukunft Heimat"-Kundgebungen

Der Verein „Zukunft Heimat“ demonstriert seit einem Jahr in Cottbus gegen die Flüchtlingspolitik in der Stadt und in Deutschland. In einer aktuellen Studie der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle des Moses Mendelssohn Zentrums werden die Redebeiträge bei diesen Kundgebungen zwischen Mai 2017 und Februar 2018 untersucht. Die Sprache der „Asylkritik“ wird analysiert, um festzustellen mit welchen Eigen- und Feindbildern diese Demonstrationskampagne operiert und inwiefern dabei rassistische und rechtsextreme Muster genutzt werden. (Juni 2018)

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Flüchtlingsfeindliche Proteste 2017

Die rechtsextremen und flüchtlingsfeindlichen Mobilisierungen im Land Brandenburg hielten im Jahr 2017 an. Die in den Vorjahren eher diffusen Protestgruppierungen verdichteten sich zu einer zusehends ausdifferenzierten politischen Bewegung inklusive einer stabilisierten parlamentarischen Repräsentanz. Der Konsolidierungsprozess geht mit einer Verkleinerung der  Protestveranstaltungen und der Facebook-Agitation einher. (Januar 2018)

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Die Junge Alternative Brandenburg

Der brandenburgischen „Junge Alternative“ (JA), Landesjugendverband der AfD, wurden in jüngster Zeit wiederholt Verbindungen in rechtsextreme Milieus vorgeworfen. Indes blieb eine detaillierte Beschäftigung mit dem Parteinachwuchs bisher aus. Mehr als drei Jahre nach Gründung der JA und vor dem Hintergrund der Radikalisierung des AfD-Landesverbandes wird die bisherige Entwicklung der JA zwischenbilanziert. (September 2017)

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Asylfeindliche Proteste 2016

Extrem rechte und asylfeindliche Straßenmobilisierungen sind seit zwei Jahren in Brandenburg auf einem nie gekannten Niveau. Allerdings stoßen die Protestformate erkennbar an Grenzen – über den Jahresverlauf 2016 gesehen sind die Zahlen rückläufig. Die Anzahl rassistischer Kampagnenseiten auf Facebook ist hingegen stabil, das Niveau der Gewalt tendenziell sogar ansteigend. Eine Bestandsaufnahme. (Januar 2017)

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