Wiederaufbau von Vorkriegssynagogen

So wie in Potsdam, werden auch in Berlin (Fraenkelufer) und Hamburg (Carlebachplatz/Bornplatzsynagoge) Diskussionen um den Neubau von Synagogen geführt. Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei Diskussionen um den originalgetreuen Wiederaufbau von Vorkriegssynagogen.

In Hamburg verläuft diese Debatte immer vielschichtiger. Nach der Bewilligung von Bundesmitteln für eine Machbarkeitsstudie im Herbst 2019 sollte die Prüfung erfolgen, ob ein solcher historisierender Wiederaufbau möglich ist in der gegebenen baulichen Situation. Schon früh brachte sich Miriam Rürup als Kritikerin einer originalgetreuen Rekonstruktion ein. Die Diskussionen um Pro und Kontra Wiederaufbau sowie die Frage, welche anderen Möglichkeiten es gibt, sind zugleich ein zeithistorisches Dokument über die gegenwärtigen Aushandlungen der evt. neu zu justierenden jüdischen wie auch deutsch-jüdischen Erinnerungskultur, wie sie sich seit den 1980er Jahren herausgebildet hat. Wir haben uns entschieden, diese Debatten hier zu dokumentieren und beispielhaft die Vielstimmigkeit der Positionen abzubilden.

Workshop zu Architektur und Gedenkkultur (24.-26.2. 2022)

Zum Call for Papers (Deadline: 31. Juli 2021)

Hamburg

Synagoge als Zentrum jüdischer Religiosität und Kultur in Hamburg. Aufruf der Patriotischen Gesellschaft zur Diskussion und Abwägung von Gestaltungsmöglichkeiten (6.1.2021)

Diskussionsbeiträge:

Presseschau: