Erinnerungskultur unter Druck von rechts

Alle Informationen zur Ringvorlesung finden sich unter: http://www.ringvorlesungpotsdam.de

 

In einer Zeit, in der Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sichtbarer werden und ungehemmter erscheinen, sind auch Gedenkstätten gefragt: welchen Beitrag können sie in dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung leisten? Welche Haltungen nehmen sie ein? Können etwa Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten helfen, Antisemitismus und Rechtsextremismus einzudämmen?  Matthias Heyl gehört zu den Skeptikern, was die großen Erwartungen betrifft, dass durch den Besuch einer KZ-Gedenkstätte »gedenkstättenpädagogische Marienerscheinungen« zu bewirken seien, die aus Rechten multikulturelle und multikulinarische Demokrat*innen werden lassen. Mit seinem Beitrag versucht er, in ein Gespräch über Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen der Gedenkstättenpädagogik einzuführen.

Dr. Matthias Heyl (53) ist Historiker und Erziehungswissenschaftler. Er ist Leiter der Pädagogischen Dienste  der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück I Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Ort: Haus der Natur (Lindenstraße 34, 14467 Potsdam)

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