Professorin Miriam Rürup ist neue MMZ-Direktorin

 

Seit dem 1. Dezember 2020 ist Professorin Miriam Daniela Rürup Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums, sie hat MMZ-Gründungsdirektor Prof. Julius H. Schoeps abgelöst.  Ende November wurde Miriam Rürup von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle die offizielle Ernennungsurkunde überreicht. „Mit Miriam Rürup haben wir eine hoch kompetente neue Direktorin für das MMZ gefunden", sagte Ministerin Schüle. "Mit ihren Forschungsschwerpunkten und ihren bisherigen Erfahrungen passt sie perfekt zu diesem Institut.“ Ausdrücklich dankte die Ministerin auch Prof. Julius H. Schoeps, der das Haus seit seiner Gründung 1992 führte und es zu einer international renommierten Einrichtung gemacht hat. Prof. Rürup wurde 1973 in Karlsruhe geboren und studierte Geschichte, Soziologie und Ethnologie in Göttingen, Berlin und Tel Aviv. Nach ihrer Promotion arbeitete sie unter anderem an der Universität Göttingen und am Deutschen Historischen Institut in Washington DC. Seit 2012 ist sie Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Im Jahr 2018 wurde sie zur Professorin in Hamburg ernannt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind deutsch-jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Migrationsgeschichte und Deutsche Zeitgeschichte, insbesondere der NS-Verfolgungspolitik und Erinnerungskultur nach 1945.

 

 

(Quelle: MWFK)

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