Pilotprojekt für Strategien gegen Antisemitismus und Rassismus mit Partnern vereinbart

Die Universität Potsdam, das Moses Mendelssohn Zentrum und das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment in Berlin wollen in einem dreijährigen Pilotprojekt Strategien gegen Rassismus und Antisemitismus in Schule und Unterricht entwickeln und diese an Lehramtsstudierende der Universität Potsdam vermitteln. Dies vereinbarten die Einrichtungen in der vergangenen Wochen in einem Letter of Intent. „Antisemitismus ist Teil des Schulalltags. Die Rezeption von Antisemitismus im Bildungswesen ist aber weitgehend historisch dominiert. Aus Studien und Berichten von Betroffenen zeichnet sich hingegen ein anderes Bild ab. Es braucht dringend die Befähigung von Lehrkräften mit allen Formen des Antisemitismus im Bildungswesen professionell umzugehen“, erklärte die Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment, Marina Chernivsky. „Das Kompetenzzentrum forscht seit vielen Jahren zu Antisemitismus und Diskriminierung in der Gegenwartsgesellschaft und hat zu deren Prävention wirksame Bildungsprogramme entwickelt. Wir sind sehr froh darüber, in unserer Lehramtsausbildung vom Wissen und den Erfahrungen des Zentrums profitieren zu können, und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagte der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D.

 

(Unterzeichnung des Letter of Intent im Senatssaal der Uni Potsdam: Prof. Dr. Miriam Rürup (MMZ), Prof. Dr. Christoph Schulte, Marina Chernivsky, Prof. Oliver Günther, Ph.D. (v.l.n.r.); Quelle: Tobias Hopfgarten/UP)

 

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