Moses Mendelssohn Medaille 2012
an Dr. h. c. Friede Springer

11. Mai 2012

Die Verlegerin Dr. h .c. Friede Springer erhält in diesem Jahr die Moses Mendelssohn Medaille. Die Auszeichnung, mit der das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam (MMZ) seit Anfang der 90er Jahre jüdische und nichtjüdische Persönlichkeiten für herausragende Leistungen in Wissenschaft, Kunst, Politik und zivilgesellschaftliches Engagement ehrt, wird am 1. Juni, 11 Uhr, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam verliehen. Die Laudatio hält der Schriftsteller und Publizist Henryk M. Broder.

Wie der Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums, Professor Julius H. Schoeps, betont, erhält Friede Springer die Ehrung insbesondere „für ihr unbedingtes Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat, die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas sowie für das Fortschreiben des Engagements ihres Mannes Axel Springer um die Annäherung von Juden und Deutschen sowie um die Festigung und Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.“

Empfänger der Moses Mendelssohn Medaille waren in früheren Jahren u. a. die Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und Kurt Biedenkopf, der deutsch-jüdische Schriftsteller Hans Keilsohn, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, der Unternehmer Berthold Beitz, der Dirigent Daniel Barenboim und die liberale Publizistin und Politikerin Hildegard Hamm-Brücher.

Weitere Informationen zur diesjährigen Verleihung der Moses Mendelssohn Medaille:

Dr. Elke-Vera Kotowski, Tel. 0331 – 280 94 12
Dr. Olaf Glöckner (V.i.S.d.P.), Tel. 0331 – 280 94 24

Pressemitteilung Moses Mendelssohn Medaille 2012