Wider den Zeitgeist - Internationales Symposium

Internationales Symposion anlässlich des 100. Geburtstages von Hans-Joachim Schoeps (1909-1980) des 60. Geburtstages der Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte(ZRGG)und des 50. Jahresjubiläums der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG)

veranstaltet von der Gesellschaft für Geistesgeschichte, dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien mit finanzieller Unterstützung der Moses Mendelssohn Stiftung

Datum: 30. Oktober – 1. November 2008
Ort: Altes Rathaus Potsdam

Organisation und Anmeldung:
Dr. Anna-Dorothea Ludewig
Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien
Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Tel.: (0331) 28094-0/-17, Fax: (0331) 28094-50
aludewig@uni-potsdam.de
www.geistesgeschichte.net

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Geistesgeschichte stand die Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk von Hans-Joachim Schoeps (1909-1980), der am 30. Januar 2010 seinen hundertsten Geburtstag begehen würde. Bereits der Titel „Wider den Zeitgeist“ deutet die Vielschichtigkeit seiner Persönlichkeit an, der sich die Tagung in insgesamt zwölf Vorträgen nähern möchte.

Vor dem Hintergrund der drei thematischen Schwerpunkte „Preußen, Konservatismus und Judentum“, „Religion und Religionsgeschichte“ sowie „Jugendbewegung und Männerbund“ sollte die gesamte Bandbreite des Schoeps’schen Lebenswerks Beachtung finden, beginnend mit seiner Affinität zu den liberalismuskritischen Positionen der „Konservativen Revolution“ über seine Versuche zur Grundlegung einer jüdischen Theologie und Religionsphilosophie bis hin zu seinen Aktivitäten in der deutschen Jugendbewegung.

Die in den letzten Lebensjahren verstärkte politische, aber auch akademische Isolierung des bekennenden Konservativen Schoeps, unter anderem bedingt durch seine Auseinandersetzungen mit der so genannten 68er Bewegung, hemmt bis heute eine objektive Annäherung an den Wissenschaftler, dessen Verdienste als Preußen-Historiker, Religionswissenschaftler und „Zeitgeistforscher“ damit zunehmend in den Hintergrund geraten sind.

Knapp dreißig Jahre nach seinem Tod ist es nun an der Zeit, das komplexe Leben und Werk von Hans-Joachim Schoeps im Rahmen einer Konferenz differenziert zu betrachten und auf diese Weise wieder sichtbar zu machen.

GGGTagung2008.pdf

GGGTagung2008Anmeldung.pdf

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