Wanderausstellung zur Geschichte des Jüdischen Krankenhauses Berlin

Seit August 2006 wandert eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Berlin und ihres 250 Jahre alten gemeinde-eigenen Krankenhauses durch Deutschland, Israel und USA. Diese Ausstellung wurde vom Moses Mendelssohn Zentrum mit Studierenden der Universität Potsdam konzipiert. Im ersten Halbjahr 2007 wurde die Ausstellung in Israel (Jerusalem, Tel Aviv und Haifa) gezeigt. Im Oktober 2007 hatten New Yorker die Gelegenheit die wechselvolle Geschichte des jüdischen Krankenhauses Berlin, seines Personals und seiner Patienten kennen zu lernen. Nun wird die Ausstellung in einer Einrichtung der Bundeswehr präsentiert.

Im Hekdesch, einer wohltätigen Stiftung für Kranke, liegen die Ursprünge für das 1756 gegründete Jüdische Krankenhaus Berlins. Im 19. Jahrhundert bereits als „kleine Charité“ geadelt, ist es die einzige jüdische Einrichtung Deutschlands, die in der Zeit von 1933 bis 1945 nicht aufgelöst wird. Heute entspricht das im Wedding beheimatete Krankenhaus den Anforderungen an ein modernes Klinikum und es ist ein Ort, an dem die drei Konfessionen Judentum, Christentum und Islam zusammentreffen.

 

Geschichte in Fotos, Dokumenten, Zeitzeugenberichten

Die Ausstellung zeigt Fotos und Dokumente und macht mit filmisch aufbereiteten Zeitzeugenberichten Geschichte und Gegenwart des Jüdischen Krankenhauses lebendig. Neben der 250-jährigen Krankenhausgeschichte wird auch die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in Berlin dargestellt. Begleitend zur Ausstellung werden Führungen angeboten.

Ausstellungs-Homepage

Bild - Zu Gast im Mount Sinai Hospital in Manhattan
Zu Gast im Mount Sinai Hospital in Manhattan

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