„The Jewish resistance to Nazi policy of extermination in Europe 1933-1945“

7.-9. April 2013

Mit dem Mut der Verzweiflung und voller Entschlossenheit begannen jüdische Kämpfer im April 1943 ihren Aufstand im Warschauer Ghetto. Es war die bekannteste, aber nur eine von vielen jüdischen Widerstandsaktivitäten gegen die Vernichtungspolitik der deutschen Nationalsozialisten und ihrer Kollaborateure in zahlreichen Ländern Europas.

Im April 2013 jährt sich der Warschauer Ghettoaufstand zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass, und in Erinnerung an Arno Lustiger, den kürzlich verstorbenen, großen Chronisten des jüdischen Widerstandes in Europa, veranstalten das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und das Deutsche Polen-Institut Darmstadt in Verbindung mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, dem Centrum Badań nad Zagładą Żydów, dem Moses Mendelssohn Institut zur Erforschung der jüdischen Geschichte und Kultur in Südosteuropa (Universität Zagreb), der Gesellschaft für Geistesgeschichte und dem Centrum Judaicum Berlin eine internationale Konferenz zum Thema „Der jüdische Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik in Europa 1933-1945“ („The Jewish resistance to Nazi policy of extermination in Europe 1933-1945“). Sie findet vom 7.-9. April 2013 in Berlin statt. Beteiligt sind Wissenschaftler aus Polen, Ungarn, Kroatien, Kanada, den USA, den Niederlanden, Italien, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Die Teilnehmer werden sich mit unterschiedlichen Formen und Facetten des jüdischen Widerstandes – u .a. militärischer und Partisanen-Kampf, Untergrundbewegung, Lageraufstände, Fluchthilfe und kultureller Widerstand - auseinandersetzen. Schwerpunkte bilden der jüdische Widerstand in Polen, wo die genozidalen Anstrengungen der deutschen Besatzertruppen besonders intensiv waren, aber auch Ungarn, Kroatien, Deutschland und die Niederlande.

Das Programm zur Tagung und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier:

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