Rechtsextremismus in Ostdeutschland - Tagung in Halle

Umstrittene Kontinuität – Rechtsextremismus vor und nach der Wende in Ostdeutschland

Eine Tagung von Miteinander e. V. in Kooperation mit der BStU Außenstelle Halle (Saale) und der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Ort: Gedenkstätte ROTER OCHSE (Am Kirchtor 20b, 06108 Halle/Saale)

Kooperationspartner: BSTU Außenstelle Halle (Saale) / Gedenkstätte ROTER OCHSE

Datum/ Zeit: 16. November 2009, 10.00 bis 16.00 Uhr

Im zwanzigsten Jahr nach dem demokratischen Aufbruch in der DDR ist die hohe Akzeptanz rechtsextremer und fremdenfeindlicher Politikangebote in Ostdeutschland ebenso evident wie politisch folgenreich. So ist die rechtsextreme NPD im Osten in zwei Landesparlamenten und zahlreichen Kommunalparlamenten mit Abgeordneten vertreten.

Somit ist das Jahr 1989 nicht nur das Jahr der Wende zur Demokratie. Es markiert auch die offene Fortsetzung und beginnende Eskalation einer Entwicklung des Rechtsextremismus, die bereits in der DDR begann.

Die zeitgeschichtliche Kontinuität jener Mentalitäten und Handlungsmuster, welche Rechtsextremismus, Autoritarismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland befördern, sind bis heute umstritten.

Um die Dimensionen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland zu ergründen, braucht es nicht nur den Blick auf die unmittelbare Zeit nach der Wiedervereinigung oder auf die heutigen Verhältnisse. Erst die Suche nach historischen Kontinuitäten verspricht Aufschluss zu den Ursachen des Rechtsextremismus heute. Diese Tagung will den Kontinuitäten der Entwicklung des Rechtsextremismus nachgehen und nach Perspektiven einer Demokratieentwicklung unter den noch immer besonderen Bedingungen im Osten Deutschlands fragen.

Programm der Veranstaltung

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