Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum und die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit gründen gemeinsames Graduiertenkolleg

Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit haben im April 2009 ein Graduiertenkolleg gegründet, das zusammen mit Professoren der Universitäten der Region Berlin-Brandenburg (Universität Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin) getragen wird.

Das Kolleg trägt den Namen des deutsch-jüdischen Industriellen, Politikers und Publizisten Walther Rathenau (1867–1922) und wird sich künftig mit dem Thema „Liberalismus und Demokratie. Zur Genealogie und Rezeption politischer Bewegungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ beschäftigen.

Ab 1. April 2010 werden 15 Promotionsstipendien vergeben, zunächst für zwei Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung um ein drittes Jahr. Finanziert werden sie von der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit. Mittel für Reisekosten, Sachmittel und Gastwissenschaftler werden von der Moses Mendelssohn Stiftung zur Verfügung gestellt.

Professor Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums und Sprecher des Kollegs, setzt auf die Signalwirkung des Kooperationsprojekts: „Das Moses Mendelssohn Zentrum begrüßt die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und hofft, dass dieser Modellversuch Schule machen wird.“

Interessenten können sich bis zum 15. Oktober 2009 bewerben (Bewerbungsmodus siehe unter der Seite: Graduiertenkolleg)

Nähere Informationen:

Dr. Elke-Vera Kotowski
Moses Mendelssohn Zentrum,

Michael Gold
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Tel.: 0331 / 7019 374
Email: stipendium@freiheit.org

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