Impressionen der Expressionistin Cornelia Gurlitt (1890-1919)

Bisher waren die Werke der Tante von Cornelius und Schwester von Hildebrand Gurlitt weitestgehend unbekannt. Dies mag auch daran liegen, dass die Künstlerin bereits im Alter von 29 Jahren den Freitod (1919) wählte. Cornelia Gurlitt, deren Großmutter aus einem jüdischen Elternhaus stammte, interessierte sich früh für die jüdische Kultur. Dank des deutschen Kunstsammlers Hubert Portz kann nunmehr eine Auswahl ihrer Werke im Jüdischen Museum in Vilnius in Augenschein genommen werden. Bei diesen Zeichnungen und Lithografien handelt es sich in erster Linie um Impressionen des jüdischen Wilna, die Cornelia Gurlitt während des Ersten Weltkriegs als Lazarettkrankenschwester der 10.  Armee auf dem Papier festhielt.

 

Zur Pressemitteilung

Zurück