Buchpräsentation „Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser“

Am 11. März 2012 jährt sich zum 200. Male der Tag, an dem der preußische König Friedrich Wilhelm II. das „Edikt betreffend die bürgerlichen Verhältnisse der Juden in dem Preußischen Staate“ – kurz Emanzipationsedikt – unterzeichnet hat. Damit waren „die in unsern Staaten jetzt wohnhaften, mit General-Privilegien, Naturalisations-Patenten, Schutzbriefen und Konzessionen versehenen Juden und deren Familien […] für Einländer und Preußische Staatsbürger zu achten.“ 1812 wird so aus dem Rathenower Schutzjuden Jacob Levin der Staatsbürger Jacob Lesser. Die Spuren der Familie führen von Rathenow nach Berlin. Anhand von drei Protagonisten der Familie – Ludwig Lesser (I), Richard Lesser und Ludwig Lesser (II) – wird gezeigt, wie sich ihre Lebenswege in die große Linie der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte einfügen und diese widerspiegeln bzw. wie sie selbst Gestalter und Träger der Veränderungen sind.

Die Publikation wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung:
Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse

Die Präsentation des Buches findet am 23. Februar 2012 um 11.00 Uhr in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum statt.

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