Internationale Konferenz in Uppsala zum deutsch-jüdischen Exil in Schweden

"Ganz still ist es im großen Hörsaal der traditionsreichen Universität Uppsala. Auf dem Podium steht nur ein einziger Sessel. Darauf sitzt Julius Schoeps, Direktor des Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ), und erzählt von seinen frühen Kindheitserinnerungen im schwedischen Exil. »Hier in der Carolinabibliothek von Uppsala arbeitete mein Vater im Archiv – etwas anderes gab es für ihn damals nicht zu tun«, erzählt der Sohn sichtlich bewegt. »Mich gab er jeden Morgen an der Garderobe ab. Dort saß ich dann auf dem Fußboden und spielte – über mir die tropfenden Regenmäntel.«"

Zum Konferenzbericht in der "Jüdischen Allgemeinen" hier