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Salondamen und Frauenzimmer. Selbstemanzipation deutsch-jüdischer Frauen in zwei Jahrhunderten

Begleitend zur Ausstellung „Preußens Eros – Preußens Musen“ widmet sich eine Tagung dem Thema jüdische Frauen in Brandenburg-Preußen und ihre Selbstemanzipation in Religion, Kultur und Gesellschaft (Programmablauf siehe unten). Im Focus stehen Repräsentantinnen der Kunst, der Literatur, der Musik, der Politik, des Gemeinde- und Sozialwesens – die einen weitgehend bekannt, andere zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Allen gemein war der Kampf um das Recht auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Gleichstellung als Frau aber auch als Jüdin. Die Vorträge spannen einen Bogen von der Zeit Friedrichs des Großen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und verfolgen den Einfluss der Salonièren auf das kulturelle Berlin, die wachsende weibliche Mitsprache in Politik und Gesellschaft, sowie deren Vorstoß in klassische Männerdomänen.

Zeitraum:

  • 30. September bis 01. Oktober 2010

  • Eröffnung:
  • 30. September 2010, 18.00 Uhr

  • Veranstaltungsort:
  • Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
    öffentliche Tagung / Eintritt frei


  • Kontakt:
  • Elke-Vera Kotowski / Telefon: 0331 – 2809412 / E-Mail: kotowski@uni-potsdam.de


  • Programm:

    Do, 30.09.2010, 18 bis ca. 19.30 Uhr (Gewölbehalle Kutschstall)/ anschließend kleiner Empfang

    Eröffnung

    Grußworte
  • Dr. Kurt Winkler, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
  • Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums
  • Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg


  • Salondamen und Frauenzimmer. Eine Collage mit Piano und Grammophon
    präsentiert von den Referentinnen der Tagung


    Programm:

    Fr 01.10.2010, ab 9.30 Uhr (Konferenzraum HBPG)

    Moderation:
  • Prof. Dr. Brunhilde Wehinger, Universität Potsdam


  • 9.30 Uhr Aufgeklärte Frauen – koschere Küche?
  • Annie Falk, M.A., Columbia University, New York


  • 10.00 Uhr Musen oder Maskilot? Preußens Jüdische Salonièren um 1800
  • Hanna Lotte Lund, M.A., Max Planck Institut, Berlin


  • Diskussion / Kaffeepause

    Moderation:
  • Dr. Irmgard Schwaetzer, Bundesministerin a.D.


  • 11.00 Uhr Ottilie Assing. Berlins Korrespondentin in Übersee
  • Jutta Dick, M.A., Moses Mendelssohn Akademie, Halberstadt


  • 11.30 Uhr Zwischen Suppenküche und Straßenkampf. Das politische und soziale Engagement Berliner Jüdinnen zwischen 1865 und 1914
  • Prof. Dr. Christine Geffers Browne, Brandeis University, Waltham/Boston


  • Diskussion / anschließend Mittagspause


    13.30 Uhr Führung durch die Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen


    Moderation:
  • PD Dr. Eva-Maria Ziege, Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam


  • 14.30 Uhr „Möge der Frauenverein blühen und gedeihen in alle Zukunft!“
  • Anna Zielenziger und der Israelitische Frauenverein Potsdam
  • Jeanette Toussaint, M.A., Ethnologin/Soziologin, Potsdam


  • 15.00 Uhr „Sie wollte nur das Gute und Schöne sehen“. Sammlerinnen und weibliches Mäzenatentum
  • Dr. Anna-Dorothea Ludewig, Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam


  • Diskussion / Kaffeepause

    Moderation:
  • Dr. Christine Holste, Berlin


  • 16.00 Uhr „Neue Frau“ trifft „Neue Sachlichkeit“: Lotte Laserstein
  • Dr. Elke-Vera Kotowski, Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam


  • 16.30 Uhr Bauen für ein neues Land. Die Architektin Lotte Cohn zwischen Berlin und Erez Israel
  • Dr. Ines Sonder, Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam


  • Diskussion

    Moderation:
  • Sabine Graef, Bibliothek der Helmut Schmidt Universität, Hamburg


  • 17.00 Uhr Literatur von Frauen = Frauenliteratur?
  • Helen Thein, M.A., Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam


  • 17.30 Uhr Nicht nur Musen – auch Musikerinnen!
    Deutsch-jüdische Komponistinnen und Pianistinnen

  • Senka Brankovic, Wien/Berlin


  • Diskussion / Ende der Tagung (gegen 18.30 Uhr)


    pdf Programm 30_09_2010.pdf






    Letzte Änderung: 30.07.2010 10:07:32, André Gräfe Impressum