Dr. Anna-Dorothea Ludewig

Vita

1976 geboren in Bonn

1995 Abitur am Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn

1995–2002 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft u.a. an den Universitäten Bonn und Mainz

1998 Teilnahme an der Sommeruniversität der Ben Gurion-Universität in Beer-Sheva/Israel

2002 Magister an der Universität Mainz

2002-2003 Mitarbeiterin in der Verwaltung der Universität Mainz (Fachbereich Musik/Abteilung Immobilien)

2003–2007 Kollegiatin und 2004-2005 Stipendiatin des Graduiertenkollegs "Makom"

2005–2007 Koordinatorin des Graduiertenkollegs "Makom. Ort und Orte im Judentum" und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Neuere Geschichte II (deutsch-jüdische Geschichte)

2007 Promotion (Dr. phil.) an der Universität Potsdam

seit 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien

2007–2016 Geschäftsführerin der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG)

seit 2010 Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift medaon.de

2010–2011 Ausgewählte Teilnehmerin am hochschulübergreifenden ProFiL-Programm zur Führungskräfteentwicklung in der Wissenschaft der TU Berlin, der HU Berlin, der FU Berlin und der Universität Potsdam (ProFiL. Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre: Mentoring – Training – Networking)

seit 2012 Assoziiert am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)

2013–2017 Co-Leitung der Forschungsgruppe Literatur, Film, Künste, Musik und Medien am ZJS Sommer 2016 Visiting Scholar am Dartmouth College, NH (USA)

seit 2017 Lehrbeauftragte an der Universität der Bundeswehr München

2017–2019 Beurlaubt (Postdoc an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der Universität Regensburg)

Publikationen - Dr. Anna-Dorothea Ludewig

Bücher

Elke-Vera Kotowski, Anna-Dorothea Ludewig, Hannah Lotte Lund: Zweisamkeiten. Zwölf außergewöhnliche Paare in Berlin. Berlin 2016.

 

Julia Bertschik, Michael Fürst, Elke-Vera Kotowski, Anna-Dorothea Ludewig: Am I Dandy? Anleitung zum extravaganten Leben. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Schwulen Museum*. Berlin 2016.

 

Anna-Dorothea Ludewig: Zwischen Czernowitz und Berlin. Deutsch-jüdische Identitätskonstruktionen im Leben und Werk von Karl Emil Franzos, 1847-1904. Hildesheim u.a. 2008.

 

Herausgeberschaften

Max Brod (1884-1968). Die Erfindung des Prager Kreises. Hrsg. von Steffen Höhne, Anna-Dorothea Ludewig und Julius H. Schoeps. Köln, Weimar, Wien 2016.

 

Orientalism, Gender, and the Jews. Literary and Artistic Transformations of European National Discourses. Edited by Ulrike Brunotte, Anna-Dorothea Ludewig, Axel Stähler. Berlin/Munich/Boston 2015.

 

Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum. Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage. Hrsg. von Julius H. Schoeps und Anna-Dorothea Ludewig. Berlin 2014 (1. Auflage 2007).

 

Der Dandy. Ein kulturhistorisches Phänomen im 19. und 20. Jahrhundert. Hrsg. von Joachim H. Knoll, Anna-Dorothea Ludewig und Julius H. Schoeps. München u.a. 2013 (erscheint im September)

 

Im Anfang war der Mord. Juden und Judentum im Detektivroman. Hrsg. von Anna-Dorothea Ludewig unter Mitarbeit von Martin Breit, Ina Hünich, Rebecca Görmann und Alexander Schmidt. Berlin 2012.

 

Aufbruch in die Moderne. Sammler, Mäzene und Kunsthändler in Berlin, 1880-1933. Hrsg. von Anna-Dorothea Ludewig, Julius H. Schoeps und Ines Sonder. Köln 2012.

 

„… und handle mit Vernunft.“ Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des Moses Mendelssohn Zentrums, hrsg. von den Mitarbeitern des Moses Mendelssohn Zentrums. Hildesheim u.a. 2012.

 

Stefan Zweig als europäischer Denker. Hrsg. von Mark H. Gelber und Anna-Dorothea Ludewig. Hildesheim u.a. 2011.

 

Versteckter Glaube oder doppelte Identität? Das Bild des Marranentums im 19. und 20. Jahrhundert / Concealed faith or double identity? The Image of Marranism in the 19th and 20th centuries. Hrsg. von Anna-Dorothea Ludewig, Hannah Lotte Lund und Paola Ferruta. Hildesheim u.a. 2011.

 

Wider den Zeitgeist. Studien zum Leben und Werk von Hans-Joachim Schoeps (1909-1980). Hildesheim u.a. 2009. Hrsg. von Gideon Botsch, Joachim H. Knoll und Anna-Dorothea Ludewig.

 

Karl Emil Franzos: Eine Auswahl aus den Werken. Zwei Teile in einem Band. I: Kultur- und Reisebilder; II: Literaturhistorische Schriften und andere Feuilletons. Hrsg. von Anna-Dorothea Ludewig und Julius H. Schoeps. Hildesheim u.a. 2008.

 

Spuren eines Europäers. Karl Emil Franzos als Mittler zwischen den Kulturen. Hrsg. von Amy D. Colin, Elke-Vera Kotowski und Anna-Dorothea Ludewig. Hildesheim u.a. 2008.

 

Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum. Hrsg. von Julius H. Schoeps und Anna-Dorothea Ludewig. Berlin 2007.

 

Aufsätze

Die ‚Schöne Jüdin‘ Henriette – Selbststilisierung und Rezeption einer Berliner Salonnière. In: Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764-1847). Hrsg. von Hannah Lotte Lund, Ulrike Schneider und Ulrike Wels. Göttingen 2017, S. 247–260.

 

Kunst und Leben. Die Sammlerinnen Felicie Bernstein und Margarete Oppenheim. In: Salondamen und Frauenzimmer. Selbstemanzipation jüdischer Frauen in zwei Jahrhunderten. Hrsg.von Elke-Vera Kotowski. Berlin 2016, S. 67–88. (mit Anna-Carolin Augustin)

 

„Tochter Zions“ – Das literarische Frauenbild im Werk von Max Brod. In: Max Brod (1884-1968). Die Erfindung des Prager Kreises. Hrsg. von Steffen Höhne, Anna-Dorothea Ludewig und Julius H. Schoeps. Köln, Weimar, Wien 2016, S. 103–115.

 

Between Orientalization and Self-Orientaliszation: Remarks on the Image of the “Beautiful Jewess” in Nineteenth- and Early-Twentieth-Century European Literature. In: Ulrike Brunotte, Anna-Dorothea Ludewig, Axel Stähler (Eds.): Orientalism, Gender, and the Jews. Literary and Artistic Transformations of European National Discourses. Berlin/Munich/Boston 2015, pp. 221–229.

 

Karl Emil Franzos und das deutschsprachige Kulturerbe in der Bukowina. In: Elke-Vera Kotowski: Das Kulturerbe deutschsprachiger Juden. Eine Spurensuche in den Ursprungs-, Transit- und Emigrationsländern. Berlin 2015, S. 73–83.

 

Marranentum, Wissenschaft des Judentums und (deutsch-)jüdische Identität. In: Christina von Braun u.a.: Von der jüdischen Aufklärung über die Wissenschaft des Judentums zu den Jüdischen Studien.  1. Jahrbuch des Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Berlin 2014, S. 99–114.

 

Fiktionale Authentizität und poetischer Realismus. Die literarische Annexion und Rezeption Galiziens am Beispiel der Ghettogeschichten von Karl Emil Franzos und Leopold von Sacher-Masoch. In: Paula Giersch, Florian Krobb, Franziska Schößler (Hg.): Inklusion, Exklusion, Repräsentation. Diskursive Verortungen Galiziens als literarische Landschaft. Trier 2012, S. 137–153.

 

„Haben Sie wirklich Geld für diesen Dreck gegeben?“ Die Sammlung Carl und Felicie Bernstein. In: Anna-Dorothea Ludewig, Julius H. Schoeps, Ines Sonder: Sammler, Mäzene und Kunsthändler als Wegbereiter der Moderne in Berlin 1880-1933. Köln 2012, S. 90–103.

 

Das Bild der Jüdischen Mutter zwischen Schtetl und Großstadt. In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 64,1 (2012), S. 48–58.

 

Eine preußisch-jüdische Symbiose? Karl Emil Franzos in Berlin. In: Roland Berbig, Iwan-M. D’Aprile, Helmut Peitsch und Erhard Schütz (Hg.): Berlins 19. Jahrhundert. Ein Metropolen-Kompendium. Berlin 2011, S. 63–73.

 

Zwischen literarischem Nationalismus und europäischer Kulturnation: Stefan Zweig und Karl Emil Franzos im Spiegel der Zeitschrift Deutsche Dichtung. In: Mark Gelber, Anna-Dorothea Ludewig (Hg.): Stefan Zweig als europäischer Denker. Hildesheim u.a. 2011, S. 193–207.

 

Von der „Andacht zum Geringfügigen“. Anmerkungen zur Entstehung und Entwicklung der Geistesgeschichte. In: Gideon Botsch, Joachim H. Knoll, Anna-Dorothea Ludewig (Hg.): Wider den Zeitgeist. Studien zum Leben und Werk von Hans-Joachim Schoeps (1909-1980). Hildesheim u.a. 2009, S. 93–103.

 

„Schönste Heidin, süßeste Jüdin!“ Die „Schöne Jüdin“ in der europäischen Literatur zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert – ein Querschnitt. In: Medaon. Onlinemagazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 3 (2008), S. 1–15.

http://www.medaon.de/pdf/A_Ludewig-3-2008.pdf

 

„Eine glänzend ausgestattet Anthologie“ – Karl Emil Franzos als Herausgeber der Zeitschrift Deutsche Dichtung. In: Amy D. Colin, Elke-Vera Kotowski, dies. (Hg): Spuren eines Europäers: Karl Emil Franzos als Mittler zwischen den Kulturen. Hildesheim u.a. 2008, S. 169–182.

 

Von „Halb-Asien“ nach „Halb-Europa“: Karl Emil Franzos’ Engagement für die russischen Juden im Kontext seiner Werkgeschichte. In: Sabine Hering (Hg.): Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biografien. 2. erw. Aufl. Frankfurt/M. 2007, S. 160–173.

 

Ghettogeschichte und deutsch-jüdischer Identitätsdiskurs im 19. Jahrhundert am Beispiel von Karl Emil Franzos. In: Michal Kümper, Barbara Rösch, Ulrike Schneider, Helen Thein (Hg.): Makom: Orte und Räume im Judentum. Hildesheim u.a. 2007, S. 215–220.

 

„Ein Vorhof zum Paradies.“ Das Czernowitz-Bild in der deutschsprachigen Literatur. In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 57, 4 (2006), S. 216–226.

 

Von Zola zu Kafka. Die Dreyfus-Affäre im Spiegel der deutschsprachigen Literatur. In: Elke-Vera Kotowski und Julius H. Schoeps (Hg.): „J’accuse ...! – Ich klage an!“ Zur Affäre Dreyfus. Berlin 2005, S. 165–174.

 

 

Rezensionen und andere Beiträge

‚Female Gaze‘ – Weiblichkeit und Erotik im Werk von Charlotte Berend-Corinth. In: Künstlerinnen schreiben. Ausgewählte Beiträge zur Kunsttheorie aus drei Jahrhunderten. Hrsg.  Renate Kroll und Susanne Gramatzki. Berlin 2017 (erscheint im Oktober).

 

Wohl von Haselberg, Lea: Und nach dem Holocaust? Jüdische Spielfilmfiguren im (west-

)deutschen Film und Fernsehen nach 1945. Berlin 2016. In: H-Soz-Kult, 21.03.2017

http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-26511

 

„My light is your life.” In: Golem. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Jüdischen

Museums Berlin. Hrsg. von Emily D. Bilski und Martina Lüdicke. Bielefeld u.a. 2016, S. 14.

Online unter: www.jmberlin.de/node/4688

 

Biographien jüdischer Frauen: „Erlöserin der Sprache“? Nelly Sachs zum 125. Geburtstag und zum 50. Jahrestag der Literaturnobelpreisverleihung. In: Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 10 (2016), S. 1–5. (mit Ulrike Schneider)

http://www.medaon.de/pdf/medaon_19_Ludewig+Schneider.pdf

 

Gedankenspiele: Butler, Judith: Am Scheideweg. Judentum und die Kritik am Zionismus, 277 S., Campus, Frankfurt a. M./New York 2013 (engl. 2012). In: Neue Politische Literatur 59 (2014), S. 511–512.

 

Max Brod. Die „Erfindung“ des Prager Kreises. Bericht über eine internationale Konferenz in Prag, 26.-29. Mai 2014. In: Germanistisches Jahrbuch Tschechien – Slowakei 2014. Neue Folge 22/1-2 (2014), S. 343–349. (mit Steffen Höhne)

 

Markus Winkler, ed.: Presselandschaft in der Bukowina und den Nachbarregionen. Munich: IKGS Verlag, 2011. Pp. 251. In: Austrian History Yearbook (AHY) 44 (2013), S. 314–316.

 

Symbiose oder Holocaust – Zwischenstand einer schwelenden Debatte (Einleitung zum Themenschwerpunkt). In: Medaon. Onlinemagazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 11 (2012), S. 1–4. (mit Mathias Berek)

http://www.medaon.de/pdf/MEDAON_11_Berek_Ludewig.pdf

 

Fischl Schneersohn: Grenadierstraße. Hg. v. Anne-Christin Saß, m. e. Nachw. v. Mikhail Krutikov, a. d. Jidd. v. Alina Bothe (= Charlottengrad und Scheunenviertel, Bd. 4), Göttingen: Wallstein 2012, 277 S. In: ZRGG 64, 4 (2012), S. 411f.

 

Caspar Battegay/Barbara Breysach (Hg.): Jüdische Literatur als europäische Literatur. Europäizität und jüdische Identität 1860-1930. (= Schriften der Gesellschaft für europäisch-jüdische Literaturstudien, Bd. 1, hg. von Alfred Bodenheimer und Barbara Breysach), München: edition text + kritik 2008, 303 S. In: Medaon. Onlinemagazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 6 (2010), S. 1–5.

http://www.medaon.de/pdf/R_Ludewig-6-2010.pdf

 

„Der Totenschein als Entréebillet zum Paradies“. Anmerkungen zum Bild des Märtyrers in der Moderne. In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 61, 1 (2009), S. 70–73.

 

Eva Lezzi/Dorothea M. Salzer (Hg.): Dialog der Disziplinen: Jüdische Studien und Literatur-wissenschaft. Reihe: minima judaica, Bd. 6, hg. von Michael Brocke (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte), Berlin: Metropol Verlag 2009, 526 S. In: Medaon. Onlinemagazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 5 (2009), S. 1–4.

http://www.medaon.de/pdf/R_Ludewig-5-2009.pd

 

Tagungsbericht der internationalen Konferenz „Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum.“ In: Zeitschrift für Kunst und Recht 9 (2007), Heft 2, S. 56. (mit Miriam Stachat)

 

Mitarbeit am Lexikon Juden in Berlin. Hrsg. von Elke-Vera Kotowski. Berlin 2005.

 

 

Zeitungsartikel

Was Gurlitts Sammlung erzählt. In: Jüdische Allgemeine vom 12.12.2013

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17842

 

Im Anfang war der Mord. Juden, Judentum und Vorurteile im europäischen Detektivroman. In: Die WELT vom 30.4.2010 (Literarische Welt).

http://www.welt.de/welt_print/kultur/literatur/article7405419/Im-Anfang-war-der-Mord.html

 

Moralische Verantwortung und politische Interessen. Kulturhistorische Anmerkungen zur Raubkunst-Debatte. In: Die WELT vom 1.3.2008 (Kunstmarkt).

http://www.welt.de/welt_print/article1743131/Moralische-Verantwortung-und-politische-Interessen.html

Projekte - Dr. Anna-Dorothea Ludewig

 

Arbeitsschwerpunkt:

Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte

 

Projekt:

Aktuelle Projekte

 

JÜDINNENBILDER – Literarische und visuelle (Re)Präsentationen in der europäischen Kulturgeschichte (Abschluss 2018)

 

Buch- und Ausstellungsprojekt „Die Räume des Hugo Simon“ (Arbeitstitel) Förderung durch die Hermann Reemtsma Stiftung (Hamburg); Laufzeit 2017–2019

 

Ausstellungsprojekt „Am I Dandy? Eine Anleitung zum extravaganten Leben“ in Kooperation mit dem Schwulen* Museum Berlin von Juni bis November 2016. Förderung durch den Hauptstadtkulturfonds (HKF)

 

Koordination des von Irena Strelow bearbeiteten Projekts „Standortermittlung von Kunstobjekten der von der Gestapo beschlagnahmten Kunstsammlung von Felix und Marie Busch, geb. Mendelssohn-Bartholdy, insbesondere zum Auffinden in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen. Ermitteln der Erwerber von Objekten aus der Sammlung in der Zwangsversteigerung im Versteigerungshaus Harms im Nov. 1940, insbesondere öffentlich-rechtliche Einrichtungen. Rekonstruktion anhand von Beispielen.“ Gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (2016 begonnen und abgeschlossen)

Konferenzen:

Symposium: „Die Erlösung der Sprache.“ Relektüren: Nelly Sachs zum 50. Jahrestages der Literaturnobelpreiseverleihung und zum 125. Geburtstag, Berlin, 9./10. Dezember 2016. In Kooperation mit dem Institut für Jüdische Studien der Universität Potsdam und dem Regierenden Bürgermeister zu Berlin. Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung (mit Dr. Ulrike Schneider)

 

Internationale Konferenz: Goethe in der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte, Weimar, 7.-10. März 2016. In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar, der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Gefördert durch die Moses Mendelssohn Stiftung.

 

Dreiteiliger Workshop: „Ein Fest der Erzählung“ zu Thomas Manns Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ in Berlin und Beer Sheva, Israel in Kooperation mit Prof. Dr. Irmela von der Lühe (Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg) und Prof. Dr. Mark Gelber (Center for Austrian and German Studies, Ben-Gurion University of the Negev) im November 2015 sowie im Februar und März 2016. Gefördert durch die Axel Springer Stiftung.

 

Internationale Konferenz: Max Brod. Die „Erfindung“ des Prager Kreises, Prag, 26.-29. Mai 2014. Mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung und des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds (mit Prof. Dr. Steffen Höhne, Prof. Dr. Hans-Gerd Koch, Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann)

 

Internationale Konferenz: „Das Leben als Kunstwerk“ – Der Dandy als kulturhistorisches Phänomen im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Berlin, 27.-29. Oktober 2011. Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG). (Mit Prof. Dr. Julius H. Schoeps)

 

Konferenz: Quo vadis universitas? Vom Humboldtschen Bildungsideal zum europäischen Bologna-Prozess, Potsdam, 28.-30. Oktober 2010. Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG).

 

Konferenz: Sammler, Mäzene und Kunsthändler als Wegbereiter der Moderne in Berlin, 1880-1933, Berlin, 14.-16. Juni 2010. In Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor (mit Prof. Dr. Julius H. Schoeps und Dr. Ines Sonder)

 

Internationale Konferenz: Der verkannte Komponist/The Hidden Composer: Felix Mendelssohn Bartholdy, Heringsdorf auf Usedom, 13.-15. September 2009. Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG), mit Unterstützung der Hotel-Gruppe „Travelcharme“ (mit Prof. Dr. Judit Frigyesi).

 

Internationale Konferenz: „Mir war das Gemeinsame, die Einheit Europas so sehr selbstverständlich wie der eigene Atem“: Stefan Zweig als europäischer Denker, Berlin 22.- 24. April. Mit Unterstützung der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, des Williams Verlags Zürich und des Österreichischen Kulturforums (mit Prof. Dr. Mark Gelber)

 

Internationale Konferenz: Versteckter Glaube oder doppelte Identität? Das Bild des Marranentums im 19. und 20. Jahrhundert / Concealed faith or double identity? “Marranism” in the 19th and 20th centuries, Berlin, 22.-24. März 2009. Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung (mit Dr. Paola Ferruta und Dr. Hannah Lotte Lund)

 

Symposium zum 100. Geburtstag von Hans-Joachim Schoeps: Wider den Zeitgeist, Potsdam, 30. Oktober-1. November 2008 (mit Prof. Dr. Julius H. Schoeps). Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG).

 

Internationale Konferenz: Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum. Potsdam, 22.-24. April 2007. Gefördert durch die Moses Mendelssohn Stiftung (mit Prof. Dr. Julius H. Schoeps)

 

Internationaler Workshop des DFG-Graduiertenkollegs: Makom. Ort und Orte im Judentum in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Themen: „Memories and Constructions of Places“ und „In Between Places – Jewish Migration“, Jerusalem, 17./18. Oktober 2006. Mit Unterstützung der DFG (mit den Mitgliedern des GK Makom)

 

Internationale Konferenz: Karl Emil Franzos: Czernowitz – Wien – Berlin: deutsch-jüdische Kultur in der Bukowina, Potsdam, 10.-12. Juni 2004 (mit Dr. Elke-Vera Kotowski)