Charlotte Knobloch - Preisträgerin 2008

Die Moses Mendelssohn Medaille wurde am 31. Januar 2008 an Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, verliehen.

1932 als Tochter des Rechtsanwalts Fritz Neuland in München geboren, überlebte Charlotte Knobloch den Holocaust in einem Versteck bei einer katholischen Bauernfamilie in Franken. Obwohl Charlotte und ihr Mann Samuel Knobloch nach dem Krieg in die USA auswandern wollten, blieben sie in München und engagierten sich in der wieder entstandenen kleinen jüdischen Gemeinde. 1981 wurde Charlotte Knobloch erstmals in den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München gewählt, 1984 übernahm sie den Vorsitz, den sie seither innehat. Seit 2006 ist sie darüber hinaus Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Die Verleihung fand am 31. Januar 2008 in Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ in Würzburg statt.

 

Die Laudatio und die Rede Charlotte Knoblochs anlässlich der Verleihung der Moses Mendelssohn Medaille können beim Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam bestellt werden. Die Zusendung ein frankierten Rückumschlages (0,85€) der Größe DIN C5 genügt.

Moses Mendelssohn Zentrum
Stichwort "Charlotte Knobloch"
Am Neuen Markt 8
14467 Potsdam

 

Hier erhalten Sie die vollständigen Ansprachen kostenlos als PDF:

VERLEIHUNG DER MOSES MENDELSSOHN MEDAILLE AN CHARLOTTE KNOBLOCH, ANSPRACHEN