Argumente gegen die NPD

Jugendministerin Dr. Martina Münch und Prof. Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien Potsdam,haben heute in Potsdam die Broschüre „Argumente 2014 – Eine Entgegnung auf Materialien der NPD anlässlich der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen 2014 im Land Brandenburg“ vorgestellt.

Prof. Julius H. Schoeps: „Wissenschaft hat eine gesellschaftliche Verantwortung –  das MMZ betrachtet es als seine Aufgabe, an der Aufklärung der Öffentlichkeit mitzuwirken und Antisemitismus oder Rechtsextremismus entschieden zu begegnen. Es wäre eine Schande, wenn über die Listen der NPD politische Straf- und Gewalttäter in Kreistage oder gar ins Europa-Parlament einziehen würden. 2012 erinnerten wir auf einer Konferenz an den antisemitischen Brandanschlag auf die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen vor zwanzig Jahren – nun kandidiert einer der Täter für die NPD. Das sagt viel über diese Partei aus – für das Übrige empfehlen wir unsere Broschüre.“

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